Aufruf zur Quds-Demonstration 2008

 

Im Namen des Barmherzigen

Aufruf zum Friedensmarsch 2008

Qudstag -Jerusalemstag-

All diejenigen, die an den einzigen Gott glauben – auch die Konfessionslosen und diejenigen, die für die Gerechtigkeit und den Frieden und gegen Unterdrückung, Krieg, Atomwaffen, und Terrorismus sind, werden aufgerufen einmal im Jahr für eine bessere Welt gemeinsam zu marschieren. Für eine Welt, in der wir Völker uns nicht wegen Öl, Gas, Wasser, Rohstoffen und Absatzmärkten bekriegen. Wir wollen uns gemeinsam um die grundlegenden Probleme der Menschheit kümmern. Wir wollen gemeinsam die Ursachen der Gewalt und der Ungerechtigkeit bekämpfen. Die Religion ist weder die Ursache der Gewalt, noch ist sie, selbst wenn sie gelegentlich dafür missbraucht wird, ihr Befürworter. Die ethnische Säuberung und die Verbrechen des zionistischen Regimes, die amerikanischen Angriffe auf mehrere Länder, sowie die provozierte blinde Gegengewalt hat mit der Religion nichts zu tun.
Die internationalen Organisationen und Gremien haben es im letzten Jahrhundert nicht verhindern können, dass die Welt in mehrere Kriege versetzt wird. Anstatt Probleme zu lösen, haben sie weitere unlösbare Probleme geschaffen. Krieg, Besatzung, Vertreibung, Massenmord, Atomwaffen, Produktion der Mittel zur Gewalt, und die Ungerechtigkeit auf internationaler Ebene müssen für dieses Jahrhundert beendet werden. Es ist das Jahrhundert der Völker. Die Welt ist zu wichtig, um sie den fünf Atommächten also den ständigen Atomgefährdern zu überlassen. Wir sind fähig die Welt, in der wir leben, vernünftig neu zu organisieren, deshalb sollen wir nicht untätig bleiben.

Einige unserer Forderungen lauten:
- Jerusalem soll die Hauptstadt des Weltfriedens sein, und unter eigener Verwaltung den Anhängern aller Religionen offen stehen
- Keine direkte und indirekte Kriegsbeteiligung Deutschlands im Nahen Osten
- Keine Unterstützung der rassistischen israelischen Besatzungsmacht
- Abschaffung der Atomwaffen aller Atommächte, insbesondere Israels
- Abzug der NATO-Truppen aus dem Nahen Osten
- Reformierung und Demokratisierung der UNO und aller internationalen Organisationen

Bitte beachten:
- Es ist untersagt, Bilder von Persönlichkeiten, sowie Flaggen von Staaten und Parteien und Megaphone mitzubringen.
- Transparente und Plakate werden vorher von den Organisatoren auf die Übereinstimmung mit den Zielen der Demonstration überprüft.

 

Samstag, den 27. September
Berlin
Beginn: 14.00 Uhr am Adenauerplatz
Schlusskundgebung: 16.00 auf dem Wittenbergplatz

Veranstalter: Quds-AG der Islamischen Gemeinden der Schiiten in Deutschland

www.qudstag.eu, info@qudstag.eu, Mobil: 0176 861 76 798